Bildstöcke

Bildstöcke in Hövelriege und Riege

Bildstöcke prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild unserer Dörfer. Als kleine, meist gemauerte oder steinerne Wegkapellen errichtet, dienten sie Wanderern und Feldarbeitern als Orte des Innehaltens und Gebets. Ihre Ursprünge reichen häufig bis ins 17. und 18. Jahrhundert zurück – errichtet als Dank für Errettung aus Not, als Bitte um Schutz vor Seuchen und Missernten, oder zum Gedenken an Verstorbene.

Religiös stehen sie für den tief verwurzelten Glauben der bäuerlichen Bevölkerung Westfalens und markierten oft wichtige Wegpunkte, etwa Kreuzungen oder Grenzen zwischen Bauerschaften. Historisch sind sie wertvolle Zeitzeugen: Inschriften, Stifternamen und Baustile geben Aufschluss über das Leben, die Frömmigkeit und die Ereignisse vergangener Generationen.