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Trauer um Egon Spieker (2021)

Trauer um Egon Spieker

Am Sonntag, 14. März  starb im Alter von 95 Jahren der weit über die Grenzen seines Heimatortes Riege hinaus bekannte Gastwirt und Kaufmann Egon Spieker.

Bis zuletzt noch rüstig und interessiert engagierte sich Spieker auch im hohen Alter noch ehrenamtlich für das Dorf, in dem er 1925 das Licht der Welt erblickte. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann übernahm Egon Spieker in den 1950er Jahren den elterlichen Lebensmittel- und Gemischtwarenladen mit angeschlossener Gaststube und baute den Betrieb in den Folgejahren gemeinsam mit seiner Frau Anneliese (+ 2019) zum Gasthaus Spieker, einem Hotel und Restaurant mit angeschlossenem Festsaal, aus. Auch dem Lebensmittel-Einzelhandel blieb Spieker treu und eröffnete, nachdem das Gasthaus 1959/60 am heutigen Standort auf der gegenüberliegenden Seite der Junkernallee neu errichtet worden war, am alten Standort im Jahr 1975 den Edeka-Markt (heute Frischmarkt) Spieker. Die Geschäfte werden seit Jahren erfolgreich von den Kindern Beate und Franz weitergeführt.

Parallel zu seinem beruflichen Wirken lag Egon Spieker aber auch das Ehrenamt Zeit seines Lebens immer sehr am Herzen. Bereits seit 1946 gehörte er der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof an und übernahm nach nur dreijähriger Mitgliedschaft das Amt des Kassierers in seiner Hövelrieger Kompanie um es fortan bis 1982, also 33 Jahre lang, gewissenhaft und zum Wohle des Vereins auszuüben. Darauf folgten noch elf weitere Jahre als stellvertretender Kompaniechef. Zahlreiche hohe Auszeichnungen auf Kompanie-, Bruderschafts- und Bundesebene wurden Spieker im Laufe seines 75-jährigen Schützenlebens verliehen. Spieker war weiterhin Gründungsmitglied des Schützen-Tambour-Corps Hövelriege (hier auch Ehrenmitglied) und der Schießsportgruppe Hövelriege. Auch der Bundesschützen-Blaskapelle sowie dem FC Hövelriege war Spieker als Freund und Förderer verbunden. Alle Vereine des Ortes waren immer gern gesehene Gäste im Hause Spieker und sind es bis heute. Auch über die Ortsteilgrenzen hinaus war Spieker aktiv: über Jahrzehnte war Spieker Mitglied der CDU – einige Jahre auch im Vorstand der Ortsunion Hövelhof -, des MGV „Heimatliebe“ Espeln und er gehörte 1975 zu den Gründungsmitgliedern des Hövelhofer Verkehrsvereins. 

Besonders verdient gemacht hat „Spiekers Egon“ sich aber um die „Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V.“, jenen Verein, den er 1994 als Gründungsvorsitzender mit aus der Taufe hob und dessen Vorsitzender er bis 2008 blieb.  Er war  Motor des Gemeinschaftslebens in Riege und Hövelriege. Spieker verstand es wie kaum ein anderer, die Menschen in seinem Umfeld zu motivieren und für gemeinschaftliche Projekte zu begeistern. Dabei ging er oftmals mit gutem Beispiel voran und packte bei Arbeitseinsätzen immer auch selbst mit an. Seine Erfolge sind vielfältig: erfolgreiche Teilnahmen an Dorfwettbewerben, Aufbau und Unterhaltung des Dorfschulmuseums, Führungen zu den Rieger Wassermühlen, Hilfsaktionen für die Flutopfer der Stadt Müglitztal/Sachsen (2002) und vieles mehr. Der Kreis Paderborn hat das Wirken des Verstorbenen mit einem Verdienstorden besonders gewürdigt. 

Ein großes Verdienst erwarb sich Spieker auch um die historische „Schulglocke“ auf dem Dach des Schulmuseums. 1881 angeschafft kam sie später auf den Rieger Kirchturm und dann in weitere Kirchen. Bei vielen in Vergessenheit geraten machte Egon Spieker sich auf die Suche nach der Glocke, entdeckte sie schließlich auf dem Kirchturm in Westenholz und sorgte für die Rückkehr an ihren alten Platz auf dem Dach der „Alten Schule“ in Riege. Spiekers mehrfach geäußerter Wunsch war es, dass diese Glocke einmal bei seiner Beerdigung für ihn läuten möge. 


Neue Spielgeräte für den Spielplatz hinter dem Pfarrheim in Riege (2021)

Neue Spielgeräte für den Spielplatz hinter dem Pfarrheim in Riege

Getreu dem Motto: “Sprecht uns an, wir kümmern uns.“, wurde der gemeindliche Spielplatz hinter dem Pfarrheim in Riege (Junkernallee) neu bestückt. Nachdem einige Familien und Gruppierungen bei der Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e. V. um eine Aufwertung der teils 20 Jahre und älteren Spielgeräte baten, trug der Geschäftsführer Manfred Wiethoff in Absprache mit Vereinsvorsitzenden Ferdinand Stöppel das Anliegen bei der zuständigen Sachbearbeiterin des Bauamts – Heike Vahle – vor. Diese stimmte dem Anliegen zu und vereinbarte eine Ortsbegehung mit allen Beteiligten. So konnte der Platz mit einem neuen Klettergerüst für 3-10-jährige, einem U3-Spielbereich und einer Slagline neugestaltet werden. In Abstimmung mit Bürgermeister Michael Berens konnte das Projekt zügig und mit einem sehr guten Ergebnis durchgeführt werden. Die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e. V. bedankt sich für die notwendige und unkomplizierte Zusammenarbeit, die vielen kleinen und größeren Gemeindemitgliedern sehr viel Freude bereitet.


Multifunktionswerkzeug ersetzt Schraubenzieher (2020)

Multifunktionswerkzeug ersetzt Schraubenzieher

Damit hatten die Diebe nicht gerechnet: Der aus der Fahrradwerkstatt am Hövelrieger Bahnhof entwendete Schraubenzieher wurde von den Initiatoren des Projekts sofort  durch ein Multifunktionswerkzeug ersetzt. Verantwortlich für den „Schlag gegen die Kleinkriminalität“ waren Jörg Ruppelt und Hartmut Rübbelke.

Unsere Fotos entstanden unmittelbar nach dem Austausch.


Neue Botschaft auf den Ortseingangsschildern (2020)

Neue Botschaft auf den Ortseingangsschildern

„Bleibt gesund wünscht die Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V.“

Die Ortseingangsschilder in Hövelriege und Riege grüßen mit einer neuen Botschaft.

Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Ferdinand Stöppel bedankt sich bei den beiden Ideengebern und lobt die Gemeinschaftsarbeit der Initiatoren seiner ehrenamtlichen Vorstandskollegen 

Ralf Wiethoff (links im Bild) und Robert Burmester (rechts im Bild).


Corona kennt keine Grenzen (2020)

Corona kennt keine Grenzen:

Schulmuseum und Furlmühle geschlossen

Covid19 hat schon seit einigen Wochen auch unsere Ortsteile erreicht. 

Daher müssen bis auf weiteres unsere Einrichtungen Dorfschulmuseum und Furlmühle geschlossen bleiben.

“Wir melden uns, sobald es in bewährter Qualität  weitergeht. Hoffentlich bald.“ verspricht die Dorfgemeinschaft.


Dorfgemeinschaft im Aufwind (2020)

Annette Kluss aus Hövelriege trägt die Mitgliedsnummer 200

Dorfgemeinschaft im Aufwind

Die aktive Arbeit der Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. (DGHR) trägt in Sachen Mitgliederentwicklung erkennbar Früchte: So konnte der Vorsitzende Ferdinand Stöppel jetzt mit Annette Kluss (Foto) das 200. Mitglied aufnehmen.

Unsere Aktionen auf vielen Feldern – beispielsweise im Bereich von Geschichte, Umweltschutz, Ortsverschönerung und zuletzt Digitalisierung (Glasfaser-Anschluss) – finden in der Bürgerschaft breite Resonanz – ist man sich im DG-Vorstand einig.

Die Beitrittserklärung finden Sie hier.


„Fahrradwerkstatt“ in Betrieb genommen (2019)

Die Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V.

nimmt eine zusätzliche Besonderheit am Hövelrieger Bahnhof in Betrieb. Unter Beteiligung des Bürgermeisters Michael Berens wurde eine „Fahrradwerkstatt“ in Betrieb genommen.
Die Idee dazu stammt von Jörg Ruppelt der solche Stationen im Urlaub gesehen hat.
Er erzählte die Idee bei einem der monatlichen Stammtische und sein Freund und Nachbar Hartmut Rübbelke war sofort begeistert dabei.
Das machen wir sagte Er, Jörg Ruppelt, ich besorge das Werkzeug von meiner Fa. Würth Industrie Service Bad Mergentheim und du baust da was drum herum.
Und so kam es auch, die Fa. Würth Industrie Service Bad Mergentheim stiftete das Werkzeug und die Fa. L&R Montagetechnik GmbH aus Hövelhof spendete das Gehäuse für die Fahrradwerkstatt.
Wir sind beide begeisterte Fahrradfahrer und öfter mit Gruppen unterwegs.
Uns ist aufgefallen das am Hövelrieger Bahnhof viele Personen (Gruppen) aussteigen die den Emsradweg fahren wollen.
Üblicherweise muss man nach einer längeren Bahnfahrt den Sattel und den Lenker neu justieren. Zu diesem Zweck hängt ein wenig Werkzeug und eine Luftpumpe in unserer Fahrradwerkstatt.
Außerdem hängt eine Fahrradkarte vom Verkehrsverein Hövelhof auf diesem Platz, um den richtigen Weg einzuschlagen.


Erlös aus der Aktion „Weihnachtsbaumaufstellung“ (2019)

Erlös aus der Aktion „Weihnachtsbaumaufstellung“:

418 EUR für die Betreute Schule

Zufriedene Gesichter: Aus der Aktion „Weihnachtsbaumaufstellung am Hövelrieger Bahnhof“ konnten die Initiatoren jetzt einen Erlös von 418 EUR an die Betreute Schule an der Hövelrieger Furlbachschule übergeben. „Wir können das Geld für unsere Projekte gut gebrauchen“ hieß es beim dankbaren Empfänger der Spende.


25 Jahre Dorfgemeinschaft und Schulmuseum (2019)

Würdiger Festakt

Es war ein gelungenes Jubiläum: Im eigens an der alten Schule aufgebauten Festzelt feierten jetzt Dorfgemeinschaft und Dorfschulmuseum ihre „Silberhochzeit“.

Alle Festredner nahmen auf die Wurzeln der Dorfgemeinschaft, die in einer gut 30 Jahre zurückliegenden  Protestbewegung (Umfüllstation) liegen, Bezug. „Beispielhaft, dass man die so gewonnene Energie konstruktiv für die Gemeinschaft einsetzen kann“, so Bürgermeister Michael Berens und  der stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen. Heute sind beide Jubilare wichtiger Träger des Gemeinschaftslebens in den Ortsteilen und hier nicht mehr wegzudenken.

„Wir sind stolz auf unsere Geschichte und die Einbeziehung unserer Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung von Hövelriege und Riege“ unterstrich dann auch der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Ferdinand Stöppel.

An die Gründungsmitglieder der Dorfgemeinschaft von 1994  überreichte man persönliche Urkunden und ein Blumenpräsent. Besonders geehrt wurden Schatzmeister Manfred Wiethoff und Schriftführer Hermann Ilskens für eine 25-jährige durchgehende Vorstandstätigkeit. 

Ex-Rektor Manfred Schneider steuerte mit gelungenen und mit viel Beifall bedachten Reimen, in denen er das Schulleben vergangener Tage aufleben ließ, zum Gelingen bei.  

Fazit: Rundum gelungen die Verbindung von der Vergangenheit in die Zukunft.

Im Videolink: 25 Jahre Dorfgemeinschaft Hövel_Riege


Brückenfest (2019)

Rieger und Hövelhofer feiern gemeinsam an der Junkernallee


Im Videolink: Die Einweihung der Emsbücke von Michael Berens

Statt der Lücke eine Brücke

Hövelhof (WB). »Statt der Brücke eine Lücke« titelte das WV, als 2010 plötzlich die Brücke an der Junkernallee abgerissen worden war. Seit März ist der Weg zwischen Riege und Hövelhof wieder komplett – mit einem Brückenfest wurde das neue Bauwerk über die Ems am Freitag auch offiziell eingeweiht: Statt der Lücke gibt’s jetzt wieder eine Brücke. Meike Oblau

Freitag, 01.06.2018, 18:23 Uhr

https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-paderborn/hoevelhof/statt-der-lucke-eine-brucke-1281433


Rikus–Brunnen: Neues Kunstwerk im Schulgarten(2018)

Rikus–Brunnen: Neues Kunstwerk im Schulgarten

Der „Rikus – Brunnen“ wurde 1957 vom Paderborner Künstler Josef Rikus entworfen und stand bis 1978 in der Furlbachschule. 1982 wurde der Brunnen zur Eröffnung des Rathauses in Hövelhof umgesetzt.
Dort stand er bis zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes im Jahre 2012.
Auf Wunsch der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. , diesen Brunnen wieder seiner ursprünglichen Aufgabe zuzuführen, wurde im Jahr 2013 ein Antrag an die Gemeinde Hövelhof gestellt, diesen historischen Brunnen im Schulgarten am Dorfschulmuseum in Riege aufzubauen.
Doch es dauerte bis zum Jahr 2017 bis das Projekt realisiert  werden konnte. Dies, obwohl Bauleiter Manfred Wiethoff nach der Auftragserteilung an ihn sofort aktiv wurde. Dank seiner Initiative wurde das Projekt nach einem Baugespräch auch ehrenamtlich unterstützt.
Im Juli 2017 dann war es soweit. Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. Ferdinand Stöppel lud alle Beteiligten und den Bürgermeister ein, den Brunnen seiner Bestimmung zu übergeben. Er bedankte sich bei den Handwerkern sowie beim Bauleiter für deren ehrenamtliches Engagement.
Die Materialkosten wurden von der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. übernommen, so das einzig die Transportkosten von der Gemeinde Hövelhof übernommen wurden.
Bevor der Brunnen wieder sprudeln durfte, konnte Bürgermeister Michael Berens noch einige Details mitteilen. Er hatte sich sachkundig gemacht und berichtete von dem Künstler Josef Rikus sowie der Bedeutung der drei Fischköpfe; sie stehen für den Wasser- und Fischreichtum der Senne und symbolisieren die Ems, den Furlbach und den Ölbach.


7o. Geburtstag: Ferdinand Stöppel im Dorfschulmuseum (2018)

Runder Geburtstag

Eine feste Größe in der Vereinslandschaft von Riege und Hövelriege feierte ihren 7o. Geburtstag: Ferdinand Stöppel. 
Der in Mastholte geborene Jubilar lebt seit einigen Jahren in der Sennegemeinde und steht seit Mai 2012 an der Spitze der mehr als 160 Mitglieder zählenden Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege.
Sein Lebensweg führte Ferdinand Stöppel über Bielefeld, wo er viele Jahre als Lehrer am Carl-Severin Berufskolleg tätig war; Ende 2009 zog er nach Hövelhof-Riege. Dort fand er sofort Anschluss und stellte sich in den Dienst der Gemeinschaft: »Beispiel einer gelungenen Integration eines Neubürgers«, ist man sich auch in der Dorfgemeinschaft einig. Dabei fungierte Schatzmeister Manfred Wiethoff als »Entdecker«.
Der Jubilar bringt einiges an Erfahrung ein: Er war CDU-Ratsmitglied in Bielefeld und Bezirksvorsteher in Bielefeld-Senne. Ferdinand Stöppel sei sich für keine Aufgabe zu schade und lege sehr oft selbst Hand an, loben seine Mitstreiter aus dem Vorstand der Dorfgemeinschaft. So gehe die gelungene Organisation der Jubiläumsfeier anlässlich des 200-jährigen Bestehens der alten Rieger Dorfschule im August 2015 maßgeblich auf den Jubilar zurück.
Ferdinand Stöppel, der verheiratet ist und drei erwachsene Kinder hat, leitet zudem das Team der Museumslehrer der alten Rieger Dorfschule. Dort können Besucher eine ebenso originale wie originelle Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 für Schulklassen aber auch Gruppen und Vereine buchen. »Lehrreich und amüsant beschreiben«, heißt es von Teilnehmern.


Herz-Jesu Bildstock in Riege erstrahlt im neuen Glanz (2018)

Herz-Jesu Bildstock in Riege erstrahlt im neuen Glanz

Freuen  sich über eine gelungene und würdevolle Sanierung; v. l. Ferdinand  Stöppel (Vorsitzender Dorfgemeinschaft), Heinz Bultmann (geschf.  Vorsitzender Kirchenvorstand) und Manfred Wiethoff (Schatzmeister  Dorfgemeinschaft)

Seit Jahrhunderten prägen Bildstöcke und Wegekreuze die Landschaft im  Paderborner Erzbistum. Unsere Vorfahren nahmen sich beim Vorübergehen  die Zeit für ein kurzes Gebet. Heute sind die Bildstöcke wieder mehr ins  Bewusstsein zurückgekehrt und werden oftmals von kirchennahen  Gemeindemitgliedern restauriert.

Der im Kreuzungsbereich der Familien Heinrich Kamp und Lorenz  Rübbelke im Jahr 1945 aufgestellte Herz-Jesu Bildstock erstrahlt seit  Anfang März 2016 wieder im neuen Glanz. Der Bildstock befindet sich seit  der Erbauung im Besitz der Kirchengemeinde Herz-Jesu Hövelriege und  wurde viele Jahre durch die Familien Apelmeier und Kamp liebevoll  gepflegt.

Nach nunmehr 70 Jahren war allerdings eine Komplettrenovierung  angebracht. Die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. befasst sich u.  a. mit der Heimatgeschichte und der Erhaltung von heimatkundlich  wertvollem Kulturgut, sowie der Pflege und Förderung des Brauchtums.  Ganz in diesem Sinne sah hier Manfred Wiethoff, Vorstandsmitglied der  Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V., neben seiner Tätigkeit als  Schatzmeister, seine Aufgabe. Nach Rücksprache mit dem Kirchenvorstand  begann er im Jahr 2015 umgehend mit den Vorbereitungen zur Renovierung.

Die zu erwartenden, nicht unerheblichen Kosten, klärte Manfred  Wiethoff vor dem Hintergrund der Kassenlage der Dorfgemeinschaft, im  Vorfeld durch einige Sponsorenbesuche ab. Da dieses Projekt nicht seine  erste Bildstockrenovierung war, konnte er hier all seine Erfahrungswerte  mit einfließen lassen. Alle von ihm angesprochenen Privatpersonen und  Betriebe sagten spontan ihre kostenlose Mitarbeit sowie die  Bereitstellung von Sachspenden zu. So konnten Kosten im vierstelligen  Bereich eingespart werden. Zusätzlich wurden auch Vorschläge mit  eingebracht und umgesetzt, die zu einer Aufwertung des Bildstocks  geführt haben.

Eine jetzt neben dem Bildstock angebrachte Dokumentation enthält folgenden Text:

Herz-Jesu Bildstock
Erbaut im Jahr 1945 von Martin Apelmeier, genannt „Rixel Martin“, als  Gegenleistung für die Überlassung von einem Teil des  Kirchengrundstücks. Die Herz-Jesu Statue stiftete Pfarrvikar Dr. Wilhelm  Tack, der in der Herz-Jesu Kirchengemeinde Hövelriege seinen Dienst in  den Jahren 1937 – 1953 versah.
Text: Manfred Wiethoff mit Genehmigung der Familie Kamp
Renovierung im Jahr 2015 durch die Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V.

Aufgrund der verschiedenen Tätigkeiten und unterschiedlichen  Anforderungen dieser umfangreichen Renovierungsmaßnahme, sind  nachfolgend alle Sponsoren und Helfer, verbunden mit einem herzlichen  „Vergelts Gott“, in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:

  • Fa. Athens, Metalldächer, vertreten durch Andreas Korona
  • Fa. Ewers, Akustikbau
  • Martin Fortmeier, Tischler
  • Fa. Martin Grosser, Malermeister
  • Fa. Kewitz, Graphic And Design
  • Hans Meyer
  • Fa. Martin Schürbrock, Garten- und Landschaftsbau
  • Manfred Wiethoff, Projektkoordinator

Die Kirchengemeinde Hövelriege bedankt sich an dieser Stelle nochmals  recht herzlich bei Manfred Wiethoff, der Dorfgemeinschaft Hövelriege /  Riege sowie allen Spendern und Helfern und freut sich über diese  gelungene und würdevolle Renovierung des Bildstocks, der das ganze Jahr  zum Verweilen einlädt.

Vor der Renovierung:

Text und Fotos: Manfred Wiethoff u. Georg Bökamp


Lauf mit Köpfchen: Auf die innere Uhr hören… (2016)

Laufen mit Köpfchen:

Auf die innere Uhr hören……

Ein ganz neues Laufgefühl bot der Lauftreff Hövel_Riege seinen Mitgliedern zum 5-jährigen Jubiläum: Beim Zeitansagelauf ging es nicht um die beste, sprich schnellste, sondern um die „richtige“ Zeit: Es galt, eine vorher in  Minuten und Sekunden schriftlich vorhergesagte Zeit auf einer 8 Kilometer-Laufstrecke möglichst genau zu laufen.
Siegerin nach spannendem Verlauf wurde Kerstin Klawohn, deren Zeit nur um 35 Sekunden von der Prognose abwich, Zweiter Hubert Rennerich mit einer Differenz von exakt einer Minute und Dritter Herbert Moor (1:35 Minuten). Für die Sieger gab es Einkaufsgutscheine  im Gesamtwert von 100 EUR.
„Richtiges Laufen ist auch eine Sache des Kopfes. Es kommt ganz entscheidend auch darauf an, auf die Signale des Körpers und die innere Uhr zu hören“ waren sich die Läufer einig.
Initiator Hermann Ilskens sprach beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der alten Rieger Dorfschule von einer „Idee mit Potential“, die man noch fortentwickeln könne. So ist für das nächste Jahr eine Neuauflage fest geplant.
Der Lauftreff Hövel_Riege besteht seit dem 15. August 2007 und gehört zur „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ Jeden Mittwoch trifft man sich um 19 Uhr zum Training am Rieger Pfarrheim. Neueinsteiger – auch Untrainierte ? sind immer willkommen. Für weitere Infos erreichen Sie Kerstin Klawohn unter 05257/2948.

Unser Foto zeigt die Sieger des ersten Zeitansagelaufes des Lauftreffs Hövel_Riege: Kerstin Klawohn (Erste), Hubert  Rennerich (Zweiter/rechts) und Herbert Moor (Dritter/links)

Lauftreff: Neu-Einsteiger feierten jetzt ihren Abschluss(2015)

Neu-Einsteiger feierten jetzt ihren Abschluss

– Lockerer 5 km-Lauf und zünftiges Grillfest/Dank an Beate Düker –

Seit März waren sie jeden Mittwoch in Sachen Laufen unterwegs, haben sich abgemüht, ja manchmal richtig gequält – jetzt konnte ein erfolgreicher Abschluss gefeiert werden: Die Neueinsteiger des Lauftreffs waren ambitioniert bei der Sache und haben etwas für die eigene Gesundheit getan. Jetzt der Abschluss:  Nach einem 5 Kilometer Lauf, den alle sehr gut meisterten, fand man sich in lockerer Runde beim Grillen zusammen.

„Ihr könnt alle mit Recht stolz auf Euch sein“ fasste Kursleiterin Beate Düker zusammen. Beim Lauftreff ist man derweil ebenso stolz auf Beate Düker, der ein „dickes Dankeschön“ für ihr Engagement ausgesprochen wurde.

Unsere Fotos entstanden beim Abschlussfest
Hier die Ergebnisse des 5-Km-Laufes


Lauftreff mit kleinem Jubiläum(2015)

Lauftreff mit kleinem Jubiläum

Im achten Jahr seines Bestehens zog es den Lauftreff auf die internationale Bühne. Beim TUI-Marathon in Palma gingen jetzt vier Aktive unseres Treffs  an den Start des Marathon beziehungsweise Halbmarathon. Die Zeiten absolut vorzeigbar – schließlich sieht man sich als Hobbyläufer und weniger als Leistungssportler. Zufriedene Gesichter daher im Ziel nach einer wahren Hitzeschlacht.


Alte Schule in Riege feiert 200-jähriges Jubiläum mit offener Tür (2015)

Ein herausragendes Ereignis in der Historie der Sennegemeinde Hövelhof:

Alte Schule in Riege feiert 200-jähriges Jubiläum mit offener Tür

Großes Programm am 9. August für die gesamte Bürgerschaft/Einladung an alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler als „Ehrengäste“/Offizieller Festakt bereits am 7. August/Festausschuss der Dorfgemeinschaft e.V. bereits seit Jahresbeginn vorbereitend aktiv

Ein Jubiläum, das in der Geschichte der jungen Sennegemeinde einen besonderen Platz einnimmt, ist in diesem Jahr zu feiern. Die Alte Rieger Dorfschule – bis 1968 noch zu Unterrichtszwecken genutzt – steht für einen kulturellen Anfang und Aufbruch in der Sennegemeinde Hövelhof. Sie wird in diesem Jahr 200, ihre Grundsteinlegung datiert nur acht Jahre nach der Gründung Hövelhofs als politische Gemeinde (1807)
Mit einem offiziellen Festakt für geladene Gäste am Freitag, 7. August wird dem Ereignis ein gebührender Rahmen verliehen. Gäste sind unter anderem Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Manfred Müller, Bürgermeister Michael Berens, Vertreter der Lehrerschaft, Ratsmitglieder und natürlich die Sponsoren der Festschrift.

Die gesamte Bevölkerung ist zu einer offenen Tür am Sonntag, 9. August eingeladen. Die Feierlichkeiten starten nach dem Festhochamt für die gesamte Gemeinde in der gegenüber liegenden Herz-Jesu-Pfarrkirche (Beginn 10.30Uhr), gegen 11.30 Uhr. Ein Festprogramm ist von einem Arbeitsausschuss der gastgebenden „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ vorbereitet worden. „Wir freuen uns über viele Gäste und hoffen natürlich auf gutes Wetter“ so Ferdinand Stöppel der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft. 

Ganz besonders sind die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Alten Schule eingeladen. „Sie dürfen sich an diesem Tag als unsere Ehrengäste fühlen“ lädt die Dorfgemeinschaft ein.

So finden anlässlich des Jubiläums  am Sonntag zahlreiche Aktivitäten rund um die Alte Schule (Hövelhof-Riege, Junkernallee 20) und im eigens aufgestellten Festzelt statt. Natürlich gehört eine kleine Ausstellung mit Einblicken in das Schulleben der vergangenen Jahrzehnte dazu. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt. Kinderschminken, Musik, Holzschuhtanz, Kirmestanz, Hüpfburg, „Quirkendörper“ stehen für weitere Programmpunkte. „Jeder kommt auf seine Kosten – es wird ein informativer und unterhaltsamer Tag“ sprechen die Initiatoren eine Einladung aus. 

Stichwort Information: Das Leben der Alten Schule ist in einer umfangreichen Festschrift dokumentiert, die gerade erschienen ist. Auf rund 100 Seiten werden Einblicke in Schule und Schulleben der vergangenen 200 Jahre gegeben. Beiträge finden sich zum Beispiel zur Ausbildung der Lehrer, zum oft angesprochenen Thema der körperlichen Züchtigung in den vergangenen Jahrzehnten, zur wirtschaftlichen Situation der Lehrpersonen und zum Schulleben in den verschiedenen Zeitepochen – so etwa zur Schule im Dritten Reich. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Zeitgeschichte unserer Heimat“ sind sich die Verfasser sicher.  Die Schrift kann beim Tag der offenen Tür erworben werden.        
  
Die Gründung der Alten Schule – das Jahr 1815 – steht für einen Aufbruch: „Der Wiener Kongress ordnete unter Fürst Metternich Europa neu. ‚Der Kongress tanzt‘ hieß es im Volksmund – es entstand der Deutsche Bund, Vorläufer eines Europa, das heute noch längst nicht vereint ist“ ordnet Ferdinand Stöppel die geschichtlichen Ereignisse vor 200 Jahren in seinem Grußwort historisch ein und fährt fort: „Die Menschen unserer Heimat hatten allerdings andere Sorgen. Der Alltag in der bäuerlichen Umgebung war geprägt vom Kampf um das materielle Überleben. Viele Menschen ahnten schon vor 200 Jahren, dass Wissen Macht ist. Die Kinder sollten etwas lernen. Es zog eine neue Zeit herauf.
So legten mutige, ja man muss heute sagen, weitsichtige Bürger den Grundstein für eine Schulgründung. Vermutlich gab es auch Widerstände. Etwas zu lernen in einer neuen Schule hieß schließlich auch, sich auf neue Gewohnheiten einzulassen“.
Bis 1968 diente das im Eigentum der Gemeinde Hövelhof stehende Schulgebäude unmittelbaren schulischen Zwecken – sie fiel der seinerzeitigen Schulreform in Nordrhein-Westfalen zum Opfer. Heute ist das Dorfschulmuseum in der Alten Schule untergebracht; außerdem findet sich die Geschäftsstelle des Regional-Vermarkters „Senne-Original“.

Das Festaktprogramm


Treffen immer Mittwochs, 17:45 Uhr am Pfarrheim (Junkernallee 16) Laufen für Einsteiger


Treffen immer Mittwochs, 17:45 Uhr am Pfarrheim (Junkernallee 16) Laufen für Einsteiger (2015)

Treffen immer Mittwochs, 17:45 Uhr am Pfarrheim (Junkernallee 16) Laufen für Einsteiger

„Bewegung ist das Schwungrad des Lebens“ wirbt der Lauftreff Hövel_Riege für einen neuen Laufkurs, der sich an alle Altersgruppen richtet. Auch sportlich Untrainierte, Wiedereinsteiger, Jugendliche sind angesprochen. „Wir laufen gaaanz langsam und nehmen auf jeden Rücksicht.“ versprechen die Initiatoren.

Start war am 18. März. Die Leitung hat Beate Düker aus Riege, die über jahrelange eigene Lauferfahrungen verfügt.

„Regelmäßiges Laufen steigert die Lebensqualität und hilft bei vielen Alltagsproblemen“ so noch einmal die Initiatoren.

Laufen kann man von frühester Jugend bis ins hohe Alter.

Fragen beantworten Beate Düker unter 05257/5468, Kerstin Klawohn (05257/2948) und Hermann Ilskens (05257/3626).

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



„Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ besteht 20 Jahre und  zieht Bilanz: (2014)

„Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ besteht 20 Jahre und  zieht Bilanz:

Lebendige Ortsteile mit guter Lebensqualität

„Riege und Hövelriege sprühen heute vor Leben. Ich gratuliere der Dorfgemeinschaft, die ihrem Namen alle Ehre macht,  zum Jubiläum. Wir alle dürfen mehr als zufrieden sein.“
Die Feststellungen von Bürgermeister Michael Berens zogen sich wie ein rotes Band durch die Generalversammlung im Rieger Pfarrheim. 
Besonders stolz ist man in der Dorfgemeinschaft, dass nicht nur verwaltet und repräsentiert wird: „Wir arbeiten in Einzelfällen auch hartnäckig an der Lösung von Problemen“ unterstrich der wiedergewählte Vorsitzende Ferdinand Stöppel,  der seit über vier Jahren in Riege beheimatet ist und seit 2012 die Dorfgemeinschaft führt. 
Wichtigstes Projekt bleibt das Dorfschulmuseum im Gebäude der alten Rieger Dorfschule an der Junkernallee. Hier können Interessierte eine ebenso lehrreiche wie amüsante Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 buchen (05257/9380174,  Ferdinand Stöppel). Das Museum hat jährlich  mehrere Tausend Besucher aus nah und fern und ist inzwischen einer der renommiertesten Werbeträger der Sennegemeinde Hövelhof. Sehenswert ist auch der einmalige Schulgarten.
Im gleichen Gebäude hat seit gut einem Jahr der Regionalvermarkter „Senne-Original“ seinen Sitz.  
Die Dorfgemeinschaft ist Ansprechpartner insbesondere für die Gemeinde, wichtiges Bindeglied zur Bürgerschaft und Träger einer Reihe von Veranstaltungen der örtlichen Gemeinschaft, so des alljährlich  im September gefeierten Lichterfestes  und des Advents- und Weihnachtsmarktes mit dem Konzert des Kirchenchores  im Dezember. Überhaupt arbeitet man mit den örtlichen Vereinen und Gruppierungen gut zusammen.
Den Zielen des Natur- und Umweltschutzes fühlt man sich in der Dorfgemeinschaft besonders verpflichtet – so findet jährlich die Aktion „Saubere Landschaft als Beispiel eines praktizierten Umweltschutzes statt. Ebenso stehen Fragen  des Verkehrs ständig auf der Tagesordnung – so gibt man bei der jährlich stattfindenden Verkehrsschau Anregungen und Hinweise. 
Für die Gesamtentwicklung Rieges und Hövelrieges gibt es nach Überzeugung der Dorfgemeinschaft viele positive Signale – so die weitere Ausweisung von Bauland an der Straße „Im Winkel“ in Hövelriege sowie am Nachtigallenweg  in Riege. Die Nachfrage übersteigt nach den Worten von Bürgermeister Berens deutlich das Angebot.
Der Dorfgemeinschaft dankte Michael Berens für ihr Engagement und wünschte für die nächsten Jahre eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit. 
Unter  hält die Dorfgemeinschaft die Bürgerschaft über Neuigkeiten auf dem Laufenden.  

Ferdinand Stöppel dankte den 22 Gründungsmitgliedern aus dem Jahr 1994 mit einer Urkunde: „Pioniere der ersten Stunde“ sind Josef Bröckling, Werner Brüggemeier, Heinrich Bultmann, Ellen Ewers, Werner Ewers, Karl-Heinz Greven, Karl-Heinz  Ilsen, Hermann Ilskens, Helga Kühnel, Lothar Kühnel, Johannes Meyer, Herbert Ponzel, Heinz-Josef Rübbelke, Hubert Schmidt, Rita Schmidt, Egon Spieker, Heinz Tegethoff, Anke Wiethoff, Manfred Wiethoff, Meinolf Wiethoff. Siegfried Wiethoff und  Eduard Renneke.
Ehrenmitglied Egon Spieker stand bis 2008 als Vorsitzender an der Spitze der Dorfgemeinschaft, Hermann Ilskens (als Schriftführer) und Manfred Wiethoff (als Schatzmeister) gehören seit 1994 ununterbrochen dem Vorstand an.

Nach der Neuwahl hat der Vorstand der Dorfgemeinschaft folgendes Aussehen: Ferdinand Stöppel bleibt Vorsitzender, seine Stellvertreterin Doris Dresselhaus-Bee, Schriftführer Hermann Ilskens und Schatzmeister Manfred Wiethoff. 
Einige neue Gesichter bei den Beisitzern – so gehören Nina Ewers, Oliver Ewers und Christian Bökamp erstmalig dem Vorstand an. Die weiteren Beisitzer: Heinrich Bultmann, Robert Burmester, Rainer Fleer, Stefan Greitens, Wendelin Hansjürgens,  Manfred Hermbusche, Helga Kühnel, Gabi Pollak, Manfred Rodehutscord, Heinz-Josef Rübbelke, Hartmut Rübbelke, Reinhard Schmidt, Ralf Wiethoff, Siegfried Wiethoff und Sonja Wilsmann. 
Alle Wahlen fanden das einstimmige Votum der Mitglieder.

20 Jahre Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege
Unser Foto zeigt einige Jubilare sowie den Vorstand mit Bürgermeister Michael Berens

Heckenschneiden in Gemeinschaftsarbeit (2014)

Heckenschneiden in Gemeinschaftsarbeit

Es war schon Arbeit, aber nachdem diese getan war, war man sich bei den unermüdlichen Helfern einig: Es hat auch Spaß gemacht. 
In einer mehrstündigen Aktion stutzten jetzt eine Reihe Hövelrieger Bürgerinnen und Bürger das überstehende Grün im öffentlichen Bereich. 
Vorbildlich!

Unser Foto zeigt die emsigen Helfer mit Ratsmitglied Hartmut Rübbelke (links) und der stellvertretenden Vorsitzendender Dorfgemeinschaft Doris Dresselhus-Bee (Mitte)


Ein Weihnachtsbaum, der noch lange brennt (2014)

Ein Weihnachtsbaum, der noch lange brennt

Ein Beispiel für Nachhaltigkeit vor Ort in Hövelriege: Der Baum ist längst beseitigt, die Früchte seiner Aufstellung wirken nach: Exakt 567 EURO und 67 Cent konnten jetzt als Erlös aus der Aufstellung Ende November des vergangenen  Jahres an den „Förderverein Betreute Schule an der Furlbachschule eV“ übergeben werden. 
„Wir können das Geld gut gebrauchen“ bestätigte der zufriedene Vereinsvorsitzende Michael Wilsmann. Mit ihm freuen sich die Initiatoren  – die „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege eV“ mit Doris Dresselhaus-Bee aus Hövelriege (Foto: rechts) und dem Vereinsvorsitzenden Ferdinand Stöppel sowie Ratsmitglied Hartmut Rübbelke (zweiter von rechts). Die Gesichter der Kinder  sagen mehr als Worte….
Übrigens: In diesem Jahr will man die gute Tradition in Hövelriege fortsetzen. Ganz im Sinne von dauerndem Brennen oder eben Nachhaltigkeit…


Dorfgemeinschaft spendet Erlös aus der Weihnachtsbaumaktion (2014)

Dorfgemeinschaft spendet Erlös aus der Weihnachtsbaumaktion

„Gut angelegtes Geld, das wir gern annehmen, weil wir es gebrauchen können“ – so die Reaktion beim Förderverein unserer Furlbachschule. Die erfolgreiche Aktion „Weihnachtsbaumaufstellung“ der Dorfgemeinschaft hatte auch in diesem Jahr einen positiven Effekt: Die Mittel bleiben im Ort und kommen den jungen Menschen zugute. Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht nichts im Weg….

Unser Foto zeigt die Akteure mit Ratsmitglied Hartmut Rübbelke und DG-Vorstandsmitglied Doris Dresselhaus-Bee

Bildstock am Dorfschulmuseum restauriert und umgestaltet (2013)

Bildstock am Dorfschulmuseum restauriert und umgestaltet

Der auf gemeindlichem Grundstück stehende Bildstock, in unmittelbarer Nähe des Schulmuseums  im Hövelhofer Ortsteil Riege, hat durch die Dorfgemeinschaft (DG) Hövelriege/Riege e.V. eine kreative Aufwertung erfahren.
Die gärtnerische Aufwertung wurde mittels und durch die Initiative der kreativen Händen von Reiner Bohnensteffen,  Sven Rübbelke und Ralf Wiethoff umgesetzt.

In der Herstellung der Hinweisschilder, der Einbringung des Textes und der historischen Fotos, sah Manfred Wiethoff seine Aufgabe. Hierzu trug auch ein über 60 Jahre altes Foto aus dem Archiv  von Carsten Tegethoff bei. Hier sieht man die Kirche, die sogenannte „Neue Schule“, im Hintergrund das Pfarrhaus, die Toilettenanlage und die „Alte Schule“ mit folgendem Text:
Auf dem Grundstück hinter diesem Wegkreuz stand die im Jahr 1911 erbaute  sogenannte „Neue Schule“. Diese wurde in den Jahren 1948/49 um einen Anbau erweitert. Im Jahr 1970 wurde durch die Gemeinde Hövelhof das Schulgebäude für industrielle Zwecke verkauft. 1995 erfolgte der Abriss, um hier eine Wohnbebauung zu ermöglichen.

Text am Sockel des Kreuzes:
Dieses Wegkreuz wurde im Jahr 1995 von Mechtild und Werner Jansen als Dank an den lieben Gott für die schöne Zeit in Hövelhof-Riege gestiftet.– 
Nach Wegzug am 13.11.1996 erfolgte die Übergabe  an die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. (Text vom Stifterehepaar genehmigt).

Der Bürgermeister Michael Berens und der 1. Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Ferdinand Stöppel fanden lobende Worte für diese Aktion. Bildstöcke  haben hier in unserer Region eine lange Tradition und sind aus den unterschiedlichsten Gründen erstellt worden. Dieses soll im Gedankengut nachfolgender Generationen erhalten bleiben.

Foto von links: Bürgermeister Michael Berens, Manfred Wiethoff, Sven Rübbelke, Ferdinand Stöppel, Reiner Bohnensteffen, Ralf Wiethoff

Hövelriege sieht ein Stück freundlicher aus (2013)

Gemeinsame Aktion

Hövelriege sieht ein Stück freundlicher aus

„Es hat richtig Spaß gemacht“ waren sich die Helfer einig.  In einer gemeinsamen Aktion aktiver Bürgerinnen und Bürger sorgten jetzt fleißige Hände dafür, dass die Ortsdurchfahrt Hövelriege ein Stück freundlicher ausschaut. „Wir wollen nicht meckern, sondern anfassen“ unterstrichen  die Teilnehmer und Ratsmitglied Hartmut Rübbelke zitierte eine alte Handwerker-Weisheit in Plattdeutsch „Nich küern – müern“ (nicht reden. mauern).


Dr. Linnemann begeistert vom Engagement der Dorfgemeinschaft (2013)

Dr. Linnemann begeistert vom Engagement der Dorfgemeinschaft:

Sie können stolz sein auf Ihren Ort

Gelungene Visite: Dr. Carsten Linnemann  schaute sich jetzt auf seiner Hövelhof-Tour unser –Schulmuseum an: „Ein so breites Engagement hätte ich nicht erwartet. Darauf können sie stolz sein“ zeigte er sich begeistert.
Die Museumslehrer empfingen den Gast aus Berlin  in ihrer Dienstuniform: „Einmalig, Da werden die alten Zeiten wieder lebendig“ staunte Linnemann. Insbesondere gefiel dem jungen Abgeordneten das ehrenamtliche Engagement: „Da spürt man das Herzblut. Ich nehme viel mit in meinen Alltag  in die Hauptstadt. Das hier bleibt mir in Erinnerung und wirkt nach. „
So waren am Ende des Besuches alle zufrieden – die Museumslehrer, die Dorfgemeinschaft und das Team Schulgarten. Auch vom neu gestalteten Garten war der Besucher beeindruckt:  „Fantastisch diese Pracht.“



Leben mit Garten und Natur (2013)

Leben mit Garten und Natur

„Wir suchen Frauen und Männer mit Interesse an Natur und Garten“ lädt der Arbeitskreis Schulgarten in der  „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ (DG) ambitionierte Bürgerinnen und Bürger ein. Gemeinsames Ziel ist die Gestaltung und Pflege des Schulgartens der alten Rieger Dorfschule an der Junkernallee.
„Vorkenntnisse oder gar  Erfahrungen erwarten wir von den neuen Mitstreiterinnen oder Mitstreitern nicht – einzig der Spaß an der Gartenarbeit ist wichtig. Wir erklären alles ganz genau.“ dazu der Leiter des Teams, DG-Vorstandsmitglied Wendelin Hansjürgens.
Interessenten können sich mit dem Vorsitzenden der DG, Ferdinand Stöppel, Telefon 05257/938 0174, in Verbindung setzen.


Alte Schule erstrahlt in neuem Glanz (2013)


Impressionen vom Tag der offenen Tür: „Ein Juwel, ein wahres Kleinod..“

Alte Schule erstrahlt in neuem Glanz

– Schulmuseum  und Senneprodukte unter einem Dach –
Darüber waren sich die zahlreichen Besucher beim Tag der offenen Tür einig: Die alte Schule in Riege hat durch die gerade abgeschlossene Renovierung deutlich an Attraktivität gewonnen. 
So lobte Bürgermeister Michael Berens das „echte Herzblut“, das hier für alle sichtbar eingeflossen sei. Zugleich dankte er den vielen Helfern – darunter einer Reihe ehrenamtlicher – für das gelungene Werk. Die Bauarbeiten standen  unter der Leitung des Vorstandsmitgliedes der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ (DG), Manfred Wiethoff, der sich nicht zu schade war, selbst Spenden für das Projekt einzuwerben. 
Den unermüdlichen Einsatz lobte auch Ferdinand  Stöppel, Vorsitzender der DG: „Ohne Manfred würde das hier anders aussehen.“ Zusammen mit seinem Lehrerteam, dem außerdem Manfred Schneider, Manfred Robrecht und Lutz Grönert angehören, führt der DG-Vorsitzende Besuchergruppen  (nach Voranmeldung, Telefon 05257/9380174) durch das im Erdgeschoss als Dorfschulmuseum gestaltete Gebäude. Die Führungen sind mit einer Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 zu buchen. Einen besonderen Dank stattete Ferdinand  Stöppel der Gemeinde Hövelhof an: „Ohne die Unterstützung aus dem Rathaus war das nicht zu leisten. 
Im ausgebauten Obergeschoss ist inzwischen der Verein „Senne Original“, der sich die Erzeugung und Vermarktung heimischer  Produkte und Dienstleistungen zum Ziel gesetzt hat, untergebracht. So fanden die vielfältigen Produkte – vom Honig über Kartoffeln bis zum Wildbret – große Beachtung. Der Vereinsvorsitzende Bruno Fecke berichtete von 60 Betrieben  seines Vereins, von denen 40 selbst produzieren.
Die bisher hier ansässige Biologische Station Senne ist bekanntlich vor einem Jahr nach Delbrück-Ostenland umgezogen. 
Neuer Glanz auch im Schulgarten: Ein Gärtnerteam um DG-Vorstandsmitglied  Wendelin Hansjürgens hat inzwischen das etwas verwilderte Stück Erde in einen vorzeigbaren Garten verwandelt und wird sich auch in Zukunft hierum kümmern. 
So sprach der Bürgermeister auch von einem „Sinnbild von Aufbruchstimmung“,  die sichtbar in Riege und Hövelriege auszumachen sei – diese wiederum sei einem „wunderbaren Zusammenspiel der Kräfte“ zu verdanken.


Dorfgemeinschaft und Kindergarten Riege erkunden die Natur (2013)

Fleißige Hände

Dorfgemeinschaft und Kindergarten Riege erkunden die Natur

„Es ist Gartenzeit“ rufen Gertrud Heinemann und  Ingrid Paschen…schon ist Unruhe in den Gruppen. Matschhosen, Mützen, Stiefel, Gartenhandschuh liegen bereit …. noch ein Getränk eingepackt und schon geht es in den Schulgarten des Dorfschulmuseums Riege . 

Mit großem Eifer  werden Leinen gespannt, Pflanzlöcher vorbereitet und Kartoffeln gesetzt. 

Unter der Leitung von Wendelin Hansjürgens wird den Kindern mit dem Motto „Garten heute wie damals“ der Garten, die Natur näher gebracht. Die fleißigen  Hände begleiten ihre Kartoffeln von der Aussaat bis zur Ernte, um dann im Herbst die Früchte ihrer Arbeit mit nach Hause nehmen zu können. 



Dorfentwicklungskonferenz bestätigt Richtigkeit des Weges (2013)

Dorfentwicklungskonferenz bestätigt Richtigkeit des Weges:

„Wir sind gut aufgestellt“

„Für die Zukunft unserer Ortsteile sehe ich gute Perspektiven“ unterstreicht der Vorsitzende der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ (DG), Ferdinand Stöppel. Die Dorfentwicklungskonferenz  in Lichtenau-Herbram habe dies jetzt bestätigt.
Zusammen mit Ratsmitglied Hartmut Rübbelke und DG-Vorstandsmitglied Manfred Wiethoff nahm Ferdinand Stöppel an der Zusammenkunft teil.
Problemskizze, der von Landrat Manfred Müller  einberufenen Konferenz: Der demographische Wandel mit den bekannten Folgen der Abwanderung junger Leute wegen fehlender Arbeitsbedingungen mit den weiteren Konsequenzen der Wohnungsleerstände, Geschäftsschließungen, des Mitgliederschwundes in  den Vereinen, fehlender Kinder in Kindergärten und Schulen. Daher die Empfehlungen an die Kommunen: So sollten zum Beispiel die Ortskerne zu attraktiven Wohnstandorten gestaltet werden. Ebenso gelte es, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten  und neue zu schaffen, die Angebote der Nahversorgung zu erhalten und die infrastrukturellen Angebote anzupassen. Darüber hinaus sollten die medizinische Versorgung im Sinne einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung ausgebaut werden. Das ehrenamtliche  Engagement müsse mit dem Ziel eines lebendigen Dorfes gestärkt werden.
„Da sind wir gut aufgestellt“ freut sich Ferdinand Stöppel, und Manfred Wiethoff lobt: „Durch vorausschauende Politik der Gemeinde Hövelhof wurden in  den letzten Jahren in unseren Ortsteilen Bauplätze ausgewiesen“. 
Dies gelte gerade aktuell. Weiteres Bauland wird demnächst am Nachtigallenweg in Riege und in der Straße „Im Winkel“ in Hövelriege ausgewiesen: „Hierdurch  werden Voraussetzungen geschaffen, junge Menschen am Ort zu halten und auch neue Bürger heimisch zu machen“ konstatiert die Dorfgemeinschaft.
Das zufrieden stellende Fazit ist gerade dem stellvertretenden Bürgermeister Michael Kersting in der  Generalversammlung mit ins Rathaus gegeben worden. „Wir sind auf einem guten Weg. Es bleibt aber noch viel zu tun.“



Hövelriege, Riege oder was?(2013)

Einige erklärende Anmerkungen zu den Namen:

Hövelriege, Riege oder was?

Das erleben wir immer wieder: Da sucht ein Auswärtiger eine Adresse,  nennt Hövelriege und eine Straße. Aber der Ortskundige stellt schnell fest: Der Gesuchte wohnt gar nicht in Hövelriege, sondern in Riege – jedenfalls wenn man der Beschilderung auf den Ortstafeln folgt. Es geht übrigens auch anders  herum. Offenbar ist jedoch dies: Es geht einiges durcheinander bei den Ortsnamen Hövelriege und Riege.
Die Erklärung für das „Babylon“liefert ein Blick in die Geschichte: Ursprünglich trug der Ortsteil im Norden der Sennegemeinde  einheitlich den Namen Hövelriege. Folglich auch die daraus folgenden Begriffe – zum Beispiel ?Herz-Jesu-Kirchengemeinde Hövelriege“ oder „Sankt Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelriege“.
Dies änderte sich in der 40-er  Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Da musste auf Betreiben der Post ein weiterer Name für die inzwischen zwei Siedlungsschwerpunkte gefunden werden. Hier nahm das Problem seinen Anfang wie der ehemalige Ortsheimatpfleger Johannes Buschmeier der Dorfgemeinschaft  vor knapp 20 Jahren berichtete. Auf Vorschlag eines ebenfalls inzwischen verstorbenen Mitbürgers, der in der Nähe des Hövelrieger Bahnhofs beheimatet war, sollte diese Gegend weiter den Namen Hövelriege tragen, während der andere (inzwischen  deutlich größere) Ortsteil Riege getauft wurde. So steht heute paradoxerweise die Kirche der „Kirchengemeinde Hövelriege“ in Riege, ebenso liegen zum Beispiel der Friedhof und das Pfarrheim sowie der Kindergarten in Riege, tragen aber  den Namen des Trägers (Kirchengemeinde) Hövelriege. Besonders für Auswärtige nur schwer zu verstehen. Ein Blick zurück liefert zwar Erklärungen, befriedigen kann die Namensgebung jedoch nicht. Der „Postirrtum“ hat wohl historische  Folgen….
Kann man dies ändern? Wohl kaum, Kohlriege, Neuenriege, Hövelriege 1 und 2 werden gelegentlich als Alternativen genannt. Inzwischen sind die heutigen Namen feste Begriffe und zieren mit „Hövelriege“ oder „Riege“  so manche Visitenkarte.
Aber darüber nachdenken schadet nicht und vielleicht gibt es eines Tages doch einen neuen (einheitlichen?) Namen. Vorschläge sind auch heute immer wieder willkommen. 



Tanzen bleibt im Programm der Dorfgemeinschaft (2013)

Zwischen zwei Kursen:

Tanzen bleibt im Programm der Dorfgemeinschaft

„Natürlich haben wir auch viel gelernt. Vor allem hat es aber Spaß gemacht.“ So das Fazit der Teilnehmer von zwei Tanzkursen im Rieger Pfarrheim, die von der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V“ (DG) angeboten wurden.  Sowohl der Anfänger- als auch der Fortgeschrittenen-Kurs gingen in diesen Tagen zu Ende. Die Leitung hatte Tanzlehrer Chris Deppermann von der Bielefelder Tanzschule Let’s Dance, der den Teilnehmern in bewährter Manier die ganze Breite des  Tanzens vermittelte. 

Tanzen steht auch bei jungen Leuten – noch immer oder inzwischen wieder – hoch im Kurs. DG-Vorstandsmitglied  Gaby Pollak kündigte dann auch eine Neuauflage der Angebote beginnend im Januar 2014 an.



Dorfschulmuseum in der „pädagogischen Landkarte“ (2013)

Dorfschulmuseum in der „pädagogischen Landkarte“

Weiterer Meilenstein zu einer größeren Publizität des Rieger Dorfschulmuseums: Der  Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Ferdinand Stöppel berichtete jetzt im Vorstand, dass das Museum nach einer persönlichen Kontaktaufnahme mit dem Kreis-Medienzentrum demnächst auch in die „pädagogische Landkarte“ aufgenommen werden  soll. Auf die Herausgabe darf man schon heute gespannt sein.


Weihnachtsbaumaufstellung wieder gut besucht (2012)

Veranstaltung gehört fest zu Hövelriege:

Weihnachtsbaumaufstellung wieder gut besucht

Positives Fazit: Auch in diesem Jahr war die gemeinsame  Aufstellung des Weihnachtsbaumes am Hövelrieger Bahnhof ausgezeichnet besucht. Die Verantwortlichen – Doris Dresselhaus-Bee und Hartmut Rübbelke – sind zufrieden: „Es klappte wie am Schnürchen“. Auch für das leibliche  Wohl war – zum Beispiel durch den Verkauf von Waffeln – bestens gesorgt. 
So konnte ein Brutto-Reinerlös von fast Tausend Euro erzielt werden, der der örtlichen Arbeit (Förderverein Furlbachschule) zugute kommt. 
Nicht  zuletzt hat die Veranstaltung indessen auch zur Schaffung eines Ortsbewusstseins beigetragen. Der nächste Weihnachtsbaum wartet schon…..



Adventsmarkt und Weihnachtskonzert gut besucht (2012)

„Es war schön“

Adventsmarkt und Weihnachtskonzert gut besucht

Gelungene Premiere: Erstmalig fanden das Weihnachtskonzert des Kirchenchores  und der Adventsmarkt der Dorfgemeinschaft als gemeinsame Veranstaltung auf dem Gelände der Herz-Jesu-Kirche statt. Gab es im Vorfeld noch manch besorgte Stimme „Ob das wohl zieht. An der alten Schule war es früher doch auch sehr gemütlich“  so waren die Kritiker nach dem Markt verstummt. „Diese Veranstaltung hat bewiesen, dass Rieger und Hövelrieger auch etwas Gemeinsames auf die eine stellen können – so übereinstimmend Gaby Pollak für den Kirchenchor und Ferdinand  Stöppel für die Dorfgemeinschaft. Robert Burmester – verantwortlich für die Gesamtorganisation – stimmte ein: „Es war stimmungsvoll und einfach schön. Man muss das erlebt haben.“ Sogar ein Kinderkarussell hatten die Veranstalter  noch im letzten Moment organisiert.
Der Reinerlös von fast 600 Euro kommt der Arbeit vor Ort zugute – er geht an die Kirchengemeinde, die Messdienergruppe, den FC Hövelriege, die Katholische Frauengemeinschaft, die Kolpingfamilie, den Kirchenchor  und den Karnevalsverein. 
Im nächsten Jahr ist eine Neuauflage fest geplant.



Ferdinand Stöppel neuer Leiter im Dorfschulmuseum Riege (2012)

Manfred Schneider tritt nach 12-jähriger verdienstvoller Tätigkeit ab:

Ferdinand Stöppel neuer Leiter im Dorfschulmuseum Riege

Besucherzahlen nach wie vor hoch / Unterstützung bei Archivierungsarbeiten gesucht

Wechsel in der Leitung: Ferdinand Stöppel (65) – seit fünf Monaten Vorsitzender der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ – hat jetzt den symbolischen Staffelstab als Leiter des Rieger Schulmuseums übernommen. Er löst Manfred Schneider (77) ab, der dieses Amt seit 2000 innehatte und sich in der Funktion große Verdienste um die Entwicklung dieses einzigartigen Kleinods in Riege erworben hat. So hat der rührige Ex-Rektor der Hövelhofer Kirchschule, der selbst bis 1968 in der alten Rieger Schule Unterricht erteilte, in seinem Ruhestand sein Herz für den Beruf neu entdeckt: Aus seinem Ruhestand wurde sehr schnell ein selbst gewählter Unruhestand, der „seiner“ alten Schule sehr gut getan hat. Manfred Schneider begann zu ordnen, zu sichten und zu sortieren. Die Original-Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung aus dem Jahr 1872 geht auf ihn zurück – der erste einzigartige historische Unterricht wurde im Jahr 2000 erteilt.
Dabei war er zunächst Einzelkämpfer, 2005 kam Ex-Realschullehrer Lutz Grönert hinzu und 2008 der ehemalige Rektor der Hövelhofer Mühlenschule, Manfred Robrecht. Zusammen mit dem neuen Leiter, Ferdinand Stöppel, bilden die vier das Lehrerteam. 
Allein die Zahlen beeindrucken: 425 Gruppen, rund 8.500 Besucher – Gruppen aus dem In- und Ausland mit dem Schwerpunkt auf der heimischen Region. Zu den illustren und weit gereisten Gästen zählte zum Beispiel ein Abt vom schwarzen Kontinent, der in Afrika eine Schule aufbauen wollte. Der aktuelle Trend zeigt, dass sich die jährliche Besucherzahl bei 3.000 einpendelt – rund 70 Prozent sind Erwachsene, 30 Prozent Schüler. 
Eigentlicher Gründer des Museums ist der bereits 1999 verstorbene Ex-Rektor der Senneschule Wolfgang Paul. Nach dem Tod der Lehrer-Witwe Antonie Wilhelms im Jahr 1993 hat Paul die ersten Exponate für das im Eigentum der Gemeinde Hövelhof stehende Schulhaus zusammen getragen und die Schulmuseums-Idee umgesetzt.

Der neue Museumsdirektor Ferdinand Stöppel ist in Mastholte (heute Stadt Rietberg) geboren, zuletzt hat er in Bielefeld gewohnt und war dort bis zu seiner Pensionierung vor drei Monaten am Carl-Severing-Berufskolleg als Lehrer tätig. Erst seit knapp drei Jahren ist er in Riege wohnhaft. Seine wichtigste Aufgabe, die ihm besondere Freude bereitet, ist die Koordinierung der Besucheranfragen. Aber sein Blick und die Planungen gehen schon weiter: 2015 steht das 200-jährige Jubiläum des Schulgebäudes bevor. „Wir freuen uns, wenn uns ehemalige Schüler Unterlagen für eine Dokumentation überlassen würden, seien es Fotos, Zeugnisse oder sonstige Dokumente. Die Originale geben wir natürlich zurück“ verspricht er. Überhaupt möchte der neue Leiter die Bürgerinnen und Bürger in die Arbeit der Museumslehrer einbeziehen: Wer also Materialien aus dem Schulbereich im weitesten Sinne etwa bei der Entrümpelung von Speicher oder Keller entdeckt, kann sich gern mit Ferdinand Stöppel in Verbindung setzen. Eine wahre Sisyphosarbeit kommt auf das Museum in Sachen Archivierung zu, gilt es doch 3.000 Bücher zu katalogisieren. Hinzu kommen die alten Gerätschaften aus dem Schulbereich. „Vielleicht möchte ja ein Student einmal eine Seminar- oder Diplomarbeit schreiben. Zum Fundus des Rieger Schulmuseums gehört zum Beispiel ein nennenswerter Bestand von Büchern aus der Zeit des Nationalsozialismus“ wirbt der Museumsdirektor. 

Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt des Museums ist der ebenfalls historische Schulgarten, der neu beackert und durch ein Gartenteam demnächst neu gestaltet werden soll.
Stichwort historisch: Der Schulglocke auf dem Schulhaus kommt dieses Prädikat ebenso zu wie dem „Goldenen ABC“ im Flur des Schulhauses – Sinnsprüche und Lebensweisheiten – einmalig in Westfalen – die 1950 bei Malerarbeiten zufällig wiederentdeckt wurden. Sie spiegeln die Denkweise und die Auffassungen zur Erziehung des 19. Jahrhunderts. Es entstand zwischen 1856 und 1889, als Albert Köring Lehrer an der Rieger Schule war. 

Museumsbesucher erwartet in diesem im besten Wortsinne „Aushängeschild Rieges“ neben der historischen Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 die Vermittlung eines Überblicks der deutschen Schulgeschichte. „Unser Unterricht ist nicht so ernst wie das auf den ersten Blick ausschaut. Bei uns darf auch gesungen und gelacht werden“ unterstreicht das Team. Nach Absprache werden für Gruppen auch Kaffee und Kuchen angeboten.

Interessierte können sich an Ferdinand Stöppel, Neuer Weg 1a, Telefon (05257) 9380174. wenden.

Weitere Informationen gibt es unter Dorfschulmuseum und auf den Seiten der Gemeinde Hövelhof zu den lokalen Sehenswürdigkeiten.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Neuer-Leiter-Dorfschulmuseum.jpg
Stabwechsel: Ferdinand Stöppel (links) leitet jetzt das Rieger Dorfschulmuseum, sein Vorgänger Manfred Schneider (rechts) trat nach zwölfjähriger aufopferungsvoller  Tätigkeit in den Ruhestand. Zum Lehrerteam gehören Museumslehrer Manfred Robrecht (Mitte hinten), nicht im Bild Museumslehrer Lutz Grönert.
ViSdP.: Hermann Ilskens, Neuer Weg 3, 33161 Hoevelhof, 05257/3626

Lauftreff Hövel_Riege (2011)

Lauftreff Hövel_Riege

Unsere Platzierungen 2. Quartal 2011

1.)  Leiberger Volkslauf        02.04.2011
Distanz: 20 Kilometer

–  Kerstin Klawohn     2:06.38,34 Stunden   Altersklassenplatz (AK)  4
–  Hubert Rennerich   1:56.59,56                                                 AK   4

2.)  Hermannslauf        16.04.2011
Distanz: 31,1 Kilometer

–  Kerstin               3:09.41 Std.                 AK  84
–  Hubert                2:56,39                        AK  85
–  Kathrin Heinze   3:20,56                        AK 126
–  Birgit Balke        3:29,48                        AK 172
–  Ayse Byram       3:31,18                        AK 112

3.)  Paderborner Osterlauf        23.04.2011
Distanz: 10 Kilometer

–  Julia Meermeier  1:11,06 Std.             AK 181
–  Thomas Heinze   1:04,23                    AK 218
–  Steffi Quadt            59,44 Min.            AK   42

Distanz 5 Kilometer

–  Manuel Ilskens        20,19 Min.            AK  19
–  Hermann Ilskens     25,02                    AK    5
–  Fabian Honerlage   26,14                    AK   55

4.)  Residenz-Abendlauf Schloß Neuhaus         13.05.2011
Distanz:   10 Kilometer

–   Hermann                 52,24 Min.           AK 12    

5.)  Guts-Muts-Rennsteig-Lauf auf dem Rennsteig im Thüringer Wald am 21.05.2011
Distanz: 43,5 Kilometer (!)

–  Kerstin    4:38,46 Std. – Gesamtplatz 168, AK 37  Super! 

6.)  Bentfelder Abendlauf        27.05.2011
Distanz: 5 Kilometer

–  Kerstin       25,24 Min.   AK 5
–  Hermann   24,40           AK 1

7.)  Gütersloher Pfingstlauf      13.06.2011
Distanz:  10 Kilometer

–  Hermann    52,31 Min.   AK 5

8.)  Marienloher Volkslauf       17.06.2011
Distanz:  5 Kilometer

–  Hermann    24,11 Min.    AK    3

9.)  Sternchenlauf SW Sende       22.06.2011
Distanz  10 Kilometer

–  Ayse                  53,56 Min.      AK 6
–  Birgit                  55,45              AK 7
–  Hubert               48,28              AK 9

Distanz:  5 Kilometer

–  Kerstin             25,04 Min.       AK  3
–  Beate Düker    28,43               AK  9
–  Manuel            20,41               AK 10
–  Hermann         24,47               AK   2
–  Team „Lauftreff „Hövel_Riege 1“ (Beate, Manuel, Hermann) 1:14,11 Stunden , Gesamtplatz 27 von 54 Staffeln, Platz 11 in der Mix-Staffel-Wertung bei 23 Mix-Teams. Mehr Mitte geht kaum, aber angesichts unseres relativ hohen Durchschnittsalters (über 45 Lenze) dennoch ein Erfolg

10.)  Belte Run & Roll Delbrück        02.07.2011

Distanz:  4 Kilometer

Hermann   18,41 Min.             AK 3

Quelle: Eigene Recherche im Internet    Für die Richtigkeit, insbesondere Vollständigkeit kann keine Gewähr übernommen werden.



Aktuelles zu Hövelriege und Riege (2011)

Bürgermeister Berens in der Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft

Aktuelles zu Hövelriege und Riege 

Exakt 2.125 Bürgerinnen und Bürger leben derzeit in den Ortsteilen. 1.294 sind es in Riege, das im Jahr 2011 eine positive Bevölkerungsentwicklung (+ 20) aufwies. Hövelriege hatte einen leichten Bevölkerungsrückgang von sechs Personen hinzunehmen und steht aktuell bei 831 Einwohnern.
Zum Stichwort demographischer Wandel konnte Bürgermeister Berens positives für Hövelhof vermelden: Neben Paderborn und Salzkotten weist einzig die Sennegemeinde noch einen positiven Bevölkerungstrend auf. Dies ist auch regional ein sehr seltener Wert. „Andere Kommunen haben mit einem Bevölkerungsrückgang zu kämpfen.“
Für die Zukunft bedeute dies entsprechende Weichenstellungen. So sollen in den Ortsteilen weitere Baugebiete ausgewiesen werden – zum Beispiel am Nachtigallenweg in Riege, wo nach den Worten des Bürgermeisters in den nächsten Jahren etwa 20 weitere Bauplätze entstehen sollen. Die Vermarktung werde sich an der Nachfrage orientieren – der Eigenbedarf der Ortsteile stehe im Vordergrund. Auch für Hövelriege kündigte Bürgermeister Berens weitere Bauplätze an, legte sich jedoch auf einen Standort nicht fest. Es gelte, die jungen Menschen möglichst im Ort zu halten.
Ausgebaut werden sollen die Straßen Furlweg und Furlwiese, im nächsten Monat finde eine Info-Veranstaltung für Anlieger statt.
Weitgehend abgeschlossen sei das Projekt DSL-Anschluss der Ortsteile.
Sehr erfreulich auch, dass der Bestand der Furlbachschule in Hövelriege als gesi-chert gelten könne. Neue Räume bekomme demnächst die angeschlossene Betreute Schule. 
In Sachen der alten Rieger Dorfschule, in der nach dem Teilauszug der Biologischen Station Senne Räumlichkeiten frei werden, forderte der Bürgermeister die Dorfgemeinschaft und alle interessierten Bürger auf, neue Ideen einzubringen. Da öffentliche Gelder als Zuschüsse in die Renovierung des Hauses geflossen seien, hätte die künftige Nutzung dies zu beachten – Stichwort Umweltschutz.
In Sachen Ökologie lobte Bürgermeister Berens das Engagement der Dorfgemein-schaft, die Anlegung der Streuobstwiese am Lehmweg und speziell der Einsatz für alte Obstorten.
Das Thema Durchfahrt Junkernallee nach Hövelhof sei ein leidiges. So zeichne sich ein Ende des anhängigen Rechtsstreites mit dem Eigentümer, der die Emsbrücke abgebaut hat, nicht ab. Die Gemeinde Hövelhof sei in diesem Bereich gut aufgestellt – Mittel für eine neue Brücke seien im Haushalt bereits eingeplant.
Stichwort Verkehr: Im Bereich der Hövelrieger Straße zeichne sich auf längere Sicht die Anlegung eines Kreisverkehrs ab.

Fazit: Riege und Hövelriege stecken mitten in der Entwicklung. Ein Ende ist nicht absehbar……… 

ViSdP.. Hermann Ilskens, Neuer Weg 3, 33161 Hövelhof, 05257/3626


Neues Mühlenschild Furlmühle in Riege (2010)

Dagobert Piecuch ist der künstlerische Gestalter:

Neues Mühlenschild Furlmühle in Riege 

Die Mühlen am Furlbach sind ein Wahrzeichen des Ortsteiles Riege. Auf eines der ältesten Bauwerke, die über 400 Jahre alte Furlmühle – im Volk-smund auch „Hammersmühle“ – weist ein Schild hin, das jetzt neu gestaltet und an der Einmündung des Furlweges in die Detmolder Straße im Zentrum Rieges wieder aufgestellt wurde. 
Das Werk geht auf den heimischen Künstler Dagobert Piecuch zurück, der hier viel „Herzblut“ einfließen ließ – hat er doch selbst mit seiner Familie viele Jahre in der Furlmühle gelebt. Die Kommentare reichen von „Kann sich sehen lassen“ bis „Ein neues Wahrzeichen Rieges“.
Das Projekt „Mühlenschild“ geht auf eine Initiative der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege“ zurück. Unser Foto zeigt (von links) die Vorsitzende Doris Dresselhaus-Bee, den Projekt-Koordinator Manfred Wiethoff, Bürgermeister Michael Berens, den künstlerischen Gestalter des Schildes Dagobert Piecuch und den Baumeister Michael Nordhoff.

ViSdP.: Hermann Ilskens, Neuer Weg 3, 33161 Hövelhof, 05257/5009-128
Foto:  Bee


Dritter Museumslehrer im Schulmuseum Riege (2010)

Dritter Museumslehrer im Schulmuseum Riege

Der ehemalige Rektor der Hövelhofer Mühlenschule, Manfred Robrecht, verstärkt ab sofort das Team der Museumslehrer des Dorfschulmuseums Riege. Zum Ende des vergangenen Schuljahres ist der neue dritte Museumslehrer aus dem aktiven Schuldienst ausgeschieden und in die Freizeitphase der Altersteilzeit gewechselt.

Damit kann der anhaltende Zustrom von circa dreitausend angemeldeten Gästen pro Jahr in Hövelhof-Riege leichter bewältigt werden. Etwa 30 Prozent der Besucher sind Schulklassen, 70 Prozent entfallen auf Erwachsenengruppen – alle erhalten das ganze Besucherprogramm.

Die drei Museumslehrer des Schulmuseums in Hövelhof-Riege mit dem neuen „dritten Mann“, Manfred Robrecht (links), Lutz Grönert (Mitte)und Manfred Schneider (rechts)
ViSP.: Hermann Ilskens, Dorfgemeinschaft Hövelriege-Riege e.V., Telefon 05257-5009126 

Darüber ist man besonders in der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“, die Trägerin des Museums ist, sehr stolz. Doris Dresselhaus-Bee, die Vorsitzende: „Dieses einmalige Museum ist der kulturelle Glanzpunkt unserer Ortsteile. Dass wird die dritte Leiterstelle besetzen konnten, erfüllt uns mit Freude.“

Rektor Robrecht ist im Schulmuseum kein Neuling. Seit den Anfängen in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat er dem Begründer des Museums, dem 1999 verstorbenen Rektor Wolfgang Paul, beim Aufbau geholfen. Auch danach hat Manfred Robrecht die weitere Entwicklung hilfreich begleitet. In Zukunft wird er – frei von den vielen Pflichten eines Schulleiters – bei der Gästebetreuung mitarbeiten.

Angemeldete Gruppen ab zwölf Personen bekommen im Museum, das in der alten Rieger Dorfschule in der Junkernallee seinen Sitz hat, einen Überblick über die Entwicklung des deutschen Schulwesens. Mehr noch: In heiterer Form wird im historischen Klassenzimmer Unterricht nach der Preußischen Schulordnung von 1872 erteilt. Danach können sich die Besucher die Ausstellungsräume ansehen und durch den historischen Schulgarten spazieren. Dieser wird von einem Gartenteam – bestehend aus Mitgliedern der Hövelrieger Kolpingfamilie und der im gleichen Gebäude ansässigen Biologischen Station Senne unter Leitung von Gärtnermeister Michael Schwan – vorbildlich gepflegt. Auch interessierte Einzelpersonen können das Museum besuchen: Hierzu müssen sie die Gruppentermine erfragen und sich einer Gruppe anschließen.

Informationen zum Schulmuseum gibt es auch im Internet: Unter www.hoevelhof.de und den Menüpunkten „Tourismus & Verkehrsverein“ sowie „Dorfschulmuseum“ wird ein Film mit einer Laufzeit von 45 Minuten gezeigt.

Gruppen können sich anmelden bei Rektor i.R. Manfred Schneider, Telefon 05257-3785, Realschullehrer i.R. Lutz Grönert, Telefon 05257-3705 und Rektor a.D. Manfred Robrecht, Telefon 05207-1730. Der Eintritt im Museum ist übrigens kostenlos. Da sowohl die Museumslehrer als auch die Gärtner ehrenamtlich arbeiten, wird für den Museumsbesucht lediglich um eine freiwillige Spende von einem Euro pro Person gebeten – diese kommt der Unterhaltung des Museums zugute.

Im Schulmuseum in Riege – so stellen Fachleute übereinstimmend heraus – überzeugt die historische Einheit des 200 Jahren Schulhauses, das unter Denkmalschutz steht in Verbindung mit der historischen Schulglocke im Türmchen auf dem Schuldach, dem historischen Schulgarten und der reichen Innenausstattung. Außer dem historischen Klassenraum gibt es eine Sammlung von 1200 Schulbüchern aus den letzten zwei Jahrhunderten, eine Gerätesammlung von der „Laterna Magica“ bis zum ersten Tonfilmgerät in der Schule und von Arbeitsmitteln der Kinder aus allen Epochen der Schulgeschichte. Eine einmalige Sehenswürdigkeit in ganz Westfalen ist das „Goldene ABC“ im Flur des Schulhauses, das Lebensregeln enthält, die auch in unserer Zeit nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.

Dieses außergewöhnliche Schulmuseum wird – da sind sich alle Beteiligten einig – noch einige Zeit viele Gäste empfangen können.
Es werden kostenlose Führungen nach Terminvereinbarung unter folgenden Rufnummern angeboten:

Realschullehrer i.R. Lutz Grönert
Hövelwiese 16
Tel. 05257/3705

Rektor i.R. Manfred Robrecht
In den Lüchten 29
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Tel. 05207/1730

Rektor iR. Manfred Schneider
Westfalenstr. 19
Tel 05257/3785


Zum Zweijährigen neue Laufhemden (2009)

Lauftreff Hövel_Riege: 

Zum Zweijährigen neue Laufhemden

– Einladung an Neueinsteiger/Treffen jeden Mittwoch, 19 Uhr Pfarrheim Riege –

In strahlendem Rot präsentieren sich künftig die Aktiven des Lauftreffs Hövel_Riege. Strahlende Gesichter jetzt auch bei der Vorstellung der Shirts, die den Schriftzug „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege“ tragen.
Der Lauftreff – zurückgehend auf einen Gründungsaufruf der „Dorfgemeinschaft“ aus dem Jahr 2007 – zählt heute 30 Mitglieder mit steigender Tendenz. Jeden Mittwoch trifft man sich um 19 Uhr am Rieger Pfarrheim zu einem „gemüt-lichen Ründchen“.
„Neue Läuferinnen und Läufer sind bei uns immer willkom-men“ unterstreicht Lauftreffleiter Rainer Fleer. Überhaupt stehe der gesundheitliche Aspekt und weniger der Leis-tungsgedanke im Vordergrund unterstreicht Kerstin Klawohn vom Treff. „Wir laufen nur so schnell wie es der oder die langsamste möchte“ beugt sie Bedenken einer Überforderung vor. Außerdem gebe man nützliche Tipps rund um Laufen, Fitness, die gesundheitliche Stabilität und zum persönlichen Wohlbefinden.
„Das ist keine Fragen des Alters – bei uns ist jeder von sieben bis 70 – willkommen. Jeder, der läuft, tut etwas für seine Gesundheit.“
Einige Aktive des Treffs zieht es inzwischen hinaus: Läufer aus Hövelriege und Riege waren bei regionalen Laufwett-bewerben in Einzel- und Staffelrennen bereits erfolgreich. Mit guten Platzierungen bis hin zu Podestplätzen in den je-weiligen Altersklassen kehrten die Aktiven – zuletzt vom Staffel-Marathon in Münster und vom Safarilauf in Stukenbrock – zurück.



Bürgerinnen und Bürger der Dorfgemeinschaft gründen den Lauftreff (2009)

Bürgerinnen und Bürger der Dorfgemeinschaft gründen den Lauftreff

Das Foto zeigt die „Gründungsmitglieder“ des Lauftreffs der Dorfgemeinschaft am 15. August 2007 

Unsere Frauen beim Aufwärmtraining


Wartehaus der Bushaltestelle bekam ein sauberes Dach (2009)

Wartehaus der Bushaltestelle bekam ein sauberes Dach

Am 08. April 2012 kamen einige Mitglieder der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege zusammen um das Dach des Wartehauses vom Moos der letzten Jahre zu befreien.
Wendelin Hansjürgens und sein Mitarbeiter Winston Jordan (extra aus Trinidad eingeflogen) stellten dazu kostenlos einen Steiger zur Verfügung und machten auch die Dacharbeiten.
Hans Meyer, Manfred Wiethoff und Reinhard Schmidt fungierten als Bodenpersonal.
Karl-Heinz Greven machte die Fotos und das Album.
Bürgermeister Michael Berens stiftete dazu das notwendige Reinigungsmittel.



Streuobstwiese bereichert die Sennelandschaft (2009)

Ökologisches Musterprojekt am Lehmweg:

Streuobstwiese bereichert die Sennelandschaft

Eine Wiederentdeckung nach den Sünden der 70-er Jahre/“Dorfgemeinschaft Hövelriege-Riege“ als Vorreiter/Neue Hinweisschilder mit wertvollen Infos/Einladung an die Bürgerschaft

Nein sie schmecken nicht nur gut – bereits ihre Namen klingen. Kleine Kostprobe: Paderborner Seidenhemdchen, Schöner von Wiedenbrück, Pastorenbirne oder Westfälische Tiefblüte stehen für alte Obstsorten. In einer „ökologischen Musteraktion“ pflanzten am 14. November 2009 über 40 umweltbewusste Bürgerinnen und Bürger 29 Obstbäume –überwiegend Apfelbäume. Eingeladen hatte die „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“ – eine Reihe von Vereinen zog mit – von der Messdienergruppe über die Frauengemeinschaft und den Schützenverein bis zum Lauftreff. Auch die Biologische Station Senne unterstützte die Aktion tatkräftig. Das 4.200 Quadratmeter große Grundstück am Lehmweg stellte die Gemeinde Hövelhof auf einer ökologischen Ausgleichsfläche bereit.

Bei der Vorzeige-Gemeinschaftsleistung von vor knapp drei Jahren hat man es in der Dorfgemeinschaft indessen nicht belassen: „Unser Ziel ist ein ökologisches Musterprojekt mit dem Gütesiegel der Nachhaltigkeit bei dem auch interessierte Bürgerinnen und Bürger einbezogen sind“ unterstreicht der Vorsitzende Ferdinand Stöppel. Erster Schritt: Breite Information. So versteht sich die jetzt aufgestellte Infotafel, die jeden Baum seiner Sorte zuordnet, auch als Einladung zu einer neuen Sicht der Dinge – der ökologischen eben.
Ein Hinweisschild auf die Wiese steht bereits am Abzweig der Hövelrieger Straße in den Lehmweg.

Finanziert wurde die Infotafel übrigens von der Volksbank Delbrück-Hövelhof auf Veranlassung von Schatzmeister Manfred Wiethoff. Grafiker Andreas Kewitz lieferte den Entwurf und die Metallbauwerkstatt des Salvatorkolleges Klausheide war bei der Ausführung tatkräftig beteiligt.

Naturbelassene Wiesen mit vielen verschiedenen Obstbäumen waren in früheren Zeiten prägend für die dörfliche Landschaft auch der Senne. In den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden die meisten allerdings im wahrsten Wortsinne „plattgemacht“ – ihren hohen Wert als Lebensraum besonders für Insekten und Vögel verkannten diese „Flurbereinigungs-Aktionen“ völlig. Erst im letzten Jahrzehnt entdeckte man diese Wiesen neu.

Gärtner Manfred Rodehutscord kümmert sich – auch als Vorstandsmitglied der Dorfgemeinschaft – ebenso liebevoll wie fachkundig um die Wiese. Einmal in der Woche ist er dort – in Stoßzeiten häufiger. Mithelfer sind jederzeit willkommen.
Ein zwei Meter hohes Insektenhotel wird demnächst aufgestellt. Die Stämme der neuen Bäume sollen noch eine Schutzfarbe erhalten. In der Dorfgemeinschaft gehen die Planungen derweil weiter: An Obstbaum-Schnittkurse, ein kleines Fest mit Apfelsaft-Ausschank und Erklärungen zur Herkunft der Namen des Obstes denkt man.

Mit der Ernte der ersten Äpfel kann erst in einigen Jahren gerechnet werden – die Streuobstwiese braucht jetzt eine etwa zehnjährige „Anwachspflege“. Noch etwas, gleichsam als Vorfreude auf den Verzehr, weiß Manfred Rodehutscord zu berichten: Das Obst alter Sorten ist gesünder.  

Lob kam von Bürgermeister Berens: „Wir sind stolz auf das Engagement der Bürger. Bei uns liegen Ökonomie und Ökologie nah zusammen.“ Ferdinand Stöppel; „Mit unserer Streuobstwiese holen wir ein Stück Natur zurück. Klar, dass wir uns über jede helfende Hand freuen.“

Unser Foto zeigt (v.l.) Bürgermeister Michael Berens, Manfred Rodehutscord, Ferdinand Stöppel, Manfred Wiethoff

ViSP.:  Hermann Ilskens, Neuer Weg 3, 33161 Hövelhof, 05257/3626

Foto: Neue Westfälische


Weihnachtsmarkt 2009

Weihnachtsmarkt 2009: Erlös kommt der örtlichen Arbeit zugute

Einen Reinerlös von über 1.734 EUR konnte die Dorfgemeinschaft aus dem Weihnachtsmarkt am 13. Dezember 2009 verbucht werden.
Dieser bleibt am Ort: Insgesamt elf Vereinen, die das Gemeinschaftsleben tragen, konnte ein Betrag von je 100 EUR mit Dank und Anerkennung für die Arbeit ausge-zahlt werden. Nach Rückstellung eines Betrages von 200 EUR für Sachkosten ver-blieben 434 EUR, die an die örtliche Caritas gespendet wurden.

Der Weihnachtsmarkt 2010 wurde am 12. Dezember gefeiert.


Riege und Hövelriege sind jung und haben gute Entwicklungsmöglichkeiten (2009)

Riege und Hövelriege sind jung und haben gute Entwicklungsmöglichkeiten

Hätten Sie’s gewusst: Das Durchschnittsalter in Riege und Hövelriege liegt bei „jungen“ 39,5 Jahren, am häufigsten ist der Geburtsjahrgang 1967 vertreten.

2.100 Einwohner zählen die Ortsteile – etwa 830 in Hövelriege und 1.270 in Riege.

Dies berichtete Bürgermeister Michael Berens in der Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft am 3. März 09.

Im Übrigen sieht der erste Bürger der Gemeinde im Zusammenwirken mit der Dorfgemeinschaft gute Entwicklungschancen unserer Ortsteile: Die Einwohnerzahl ist seit kurzem wieder leicht steigend – bedingt durch Geburten- und Zuzugsüberschuss. Die Dorfgemeinschaft sei wichtiger Ansprechpartner auch für die Gemeinde bei Maßnahmen in den Ortsteilen.

Dabei stärke die gerade abgeschlossene Umbaumaßnahme an der Detmolder Straße den Ortskern Rieges und werde auch von Auswärtigen gelobt.
Die Vereine in den Ortsteilen, so weiter Berens, würden gute Arbeit gerade auch mit Blick auf die jungen Menschen leisten: „Unsere Jugendlichen sind gut in die Gemeinschaft integriert.


Läuten der Schulglocke (2009)

Läuten der Schulglocke auf der Alten Schule nur noch zu bestimmten Anlässen

Einstimmige Empfehlung des Vorstandes der Dorfgemeinschaft: Das Läuten der Schulglocke soll künftig nur noch zu bestimmten Anlässen stattfinden. Über diese Anlässe denkt man derzeit noch nach. Denkbar ist zum Beispiel, dass die Glocke in Zukunft auch Unterrichtsstunden nach der Preußischen Schulordnung, die regelmäßig in der Alten Schule stattfinden, einläutet.

Das Läuten dieser Glocke zu Beerdigungen – wie in der Vergangenheit praktiziert – ist ohnehin seit einiger Zeit eingestellt worden.


Ortsschilder (2009)

Ortseingangsschilder


Sie haben es schon gesehen: An den jeweiligen Ortseingängen von Riege und Hövelriege werden Besucher und Gäste durch besondere Ortseingangsschilder begrüßt. Die Initiative ging von der Dorfgemeinschaft aus – Vorstandsmitglied Michael Nordhoff ist der Baumeister.

An alle Vereine und Organisationen in Riege und Hövelriege der Appell: Bitte nutzt das Angebot und werbt für eure Veranstaltungen. Das trägt zur Attraktivität unserer Orte bei.


Arbeitskreis Schulgarten in der Kolpingfamilie Hövelriege lädt ein (2009)

Arbeitskreis Schulgarten in der Kolpingfamilie Hövelriege lädt ein: 

Leben mit Garten und Natur

„Wir freuen uns, wenn unsere Einladung auf fruchtbaren Boden fällt lädt Gärtnermeister Michael Schwan alle Bürgerinnen und Bürger nicht nur aus Riege und Hövelriege ein.

Der Arbeitskreis Schulgarten in der Kolpingfamilie Hövelriege möchte die Kultur der Gartenbestellung wieder lebendig werden lassen und möglichst vielen Bürgern vermitteln:

Ab dem 16. März, 17 Uhr trifft man sich an der alten Rieger Schule (Junkernallee 20) zur Eröffnung der Gartensaison. Zusammen mit Helmut Wolf leitet Schwan die Gruppe. Regelmäßig am Dienstag ab 17 Uhr finden künftig die Zusammenkünfte statt. „Wir erwarten einfach nur Interesse an Garten, Natur und Landschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir erklären alle Arbeiten ganz genau. Es geht uns auch darum, alte und zum Teil unbekannte Gemüsesorten – zum Beispiel Mangold – wieder anzubauen unterstreicht das Team.

So hat sich die Gruppe Ziele für die gesamte Gartensaison 2004 gesetzt: Das Pflanzen der einzelnen Gemüsesorten am passenden Ort, die richtigen Termine‚ die Eisheiligen und schließlich die Verarbeitung der Ernte – alles dies steht auf dem Gartenplan.

Kontaktadresse ist die Biologische Station Senne, Junkernallee 20, Telefon 940905 sowie Michael Schwan (052 46) 700 526.

Unser Foto zeigt einige Mitglieder des Teams Garten in der Kolpingfamilie

(v.l.) Annika Wolf, Michael Schwan, Helmut Wolf und Manfred Rodehutscord

Der aktive Arbeitskreis Schulgarten unter der Leitung von Michael Schwan bereitet zur Zeit die Gartensaison vor. Wollen Sie mitmachen, melden Sie sich in der Bio-Station Senne: 05257/940905

Anschrift: Junkernallee 20, 33161 Hövelhof


Schulmuseum ist kulturelles Zentrum Rieges (2009)


Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege: „Anwalt der Bürger“

Schulmuseum ist kulturelles Zentrum Rieges

„Motor der Entwicklung“, Verkehr, Umweltschutz, Kultur und Reisen die herausragenden Themen

„Wir möchten die Aufbruchstimmung zur weiteren Entwicklung unserer Ortsteile nutzen“ so die selbstgewählte und anspruchsvolle Zielsetzung der Dorfgemeinschaft e.V., die seit nun 16 Jahren besteht. Das engagierte Bemühen um die politischen, kulturellen und ökologischen Belange Rieges und Hövelrieges trägt inzwischen Früchte – die Generalversammlung im Rieger Pfarrheim lieferte jetzt den Beweis
Der von Schriftführer Hermann Ilskens vorgetragene Rechenschaftsbericht verweist auf eine Reihe von Aktivitäten – beispielsweise im Bereich des Verkehrs. So bleibt man in Sachen Verkehrsberuhigung Detmolder Straße in Riege und Hövelrieger Straße in Hövelriege hartnäckig: Ein langsameres Fahren wünscht man sich gerade in Hövelriege mit Blick auf die Sicherheit besonders der Schul-kinder. Mit der Anlegung der „Nordkurve“ der Detmolder Straße in Riege (Einmündung Junkernallee) ist man als Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit zufrieden.
Für die Verkehrsschau gab man wichtige Fingerzeige: So sind aktuell die Bereiche Junkernallee, Im Diek und Ramselstraße in den Fokus gerückt.

Musterprojekt und Glanzstück ist die alte Schule in Riege. Hier unterhält die Dorfgemeinschaft das Schulmuseum und bietet nach Voranmeldung entsprechende kostenlose Führungen (Telefon 052 57/3785, 3705 oder 05207/1730) an. Diese sind auch mit einer Original-Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 zu buchen.
In der Rubrik „Umweltschutz“ notiert der Rechenschaftsbericht mehrere Aktionen „Sauberer Wald“. Herausragend in diesem Bereich die Anlegung einer Streuobstwiese am Lehmweg in einer Gemeinschaftsleistung aller Bürger, die als „ökologische Musteraktion“ weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus Anerkennung gefunden hat.
Die Abteilung Reisen vermerkt Fahrten nach Rügen und in die Hansestadt Bremen. Nächstes Reiseziel ist die bayerische Metropole München.
Stichworte zu weiteren Aktivitäten: Weihnachtsmarkt an der Alten Schule in Riege und Weihnachtsbaumaufstellung am Bahnhof in Hövelriege, Tanzkurse im Pfarrheim für Anfänger und Fortgeschrittene, regelmäßige Lauftreffs und Unterstützung der offenen Jugendarbeit.
Das Fazit der Dorfgemeinschaft: Unsere Ortsteile haben sich trotz oftmals schwierigerer Verhältnisse insgesamt zufriedenstellend entwickelt. 113 Bürgerinnen und Bürgerinnen und Bürger sind aktuell bei der Dorfgemeinschaft als Mitglieder eingeschrieben. Tendenz: steigend.